Albert-Schweitzer-Gymnasium Limbach-Oberfrohna

In der fünften Schulwoche nach den Sommerferien hieß es für 30 Schüler der elften Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums „Koffer packen, es geht nach Ingelheim!“ Wie bereits in den 25 Jahren zuvor wurden wir von den Rotariern auf eine fünftägige Reise, welche zur Berufsorientierung dient, eingeladen.
Unser Terminkalender war die ganze Zeit gut gefüllt und wir erhielten neue Eindrücke von verschiedenen Berufsfeldern. Neben dem großen pharmazeutischen Unternehmen Boehringer besichtigten wir auch die Polymerchemie in Bad Sobernheim. Doch auch für politisch-gesellschaftlich Interessierte war etwas dabei.
Der Landrat Herr Schick und der Oberbürgermeister von Ingelheim, Herr Claus, stellten sich uns vor und wir konnten durch interessante Fragen mehr über die Aufgaben dieser wichtigen Persönlichkeiten herausfinden und lernten ebenso mehr über die beliebte Weinregion am Rhein kennen.
Natürlich konnten wir uns auch selbst ein Bild von Ingelheim und der Umgebung machen, denn Sightseeing darf auf keiner Klassenfahrt fehlen. Bei traumhaftem Wetter, das die gesamte Woche anhielt, starteten wir in Bingen eine unterhaltsame Bootsfahrt bis nach Bacharach. Dort angekommen nahmen wir den, durch die Hitze anstrengenden, Weg zur Burg Stahleck auf uns und wurden mit einer herrlichen Aussicht belohnt.
Die Besichtigungen der Kaiserpfalz und des Niederwalddenkmals rundeten die ganze Sache ab und waren kulturelle Höhepunkte in unserem Programm. Das Highlight der Reise war für viele der Besuch des Frankfurter Flughafens und die darauf folgende Führung durch das ZDF Studio in Mainz. Gespannt verfolgten wir die Sendung „Hallo Deutschland“ live mit, was auch das Fernsehteam und die Moderatorin erfreute.
Den krönenden Abschluss bildete die Veranstaltung mit den Rotariern in einem gemütlichen Weingut. Erstmals nahm auch der Rotaract Club, welcher die Jugendorganisation der Rotarier ist, mit daran teil. Bei leckerem Essen und einem guten regionalen Wein tauschten wir uns mit den erfahrenen Rotariern und den jungen Rotaractern aus.
Die Reise war eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag und war außerdem eine geniale Chance innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Berufe näher kennen zu lernen. Vom Mediengestalter über den Archäologen bis zum Chemiker war alles dabei und vielleicht hat diese Reise vielen bei ihrer Berufsfindung geholfen.



Madlen Haugk